Darmgesundheit ist viel mehr als nur eine gute Verdauung

Der Darm als ein wichtiges Organ für die Gesundheit

In Sachen Darmgesundheit können wir viel von anderen Kulturen lernen. In Asien zum Beispiel gilt der Bauch als Sitz der Seele und der Gesundheit. Die Japaner nennen ihn Onaka, „geehrte Mitte“, oder bezeichnen ihn als Hara, was nicht nur „Bauch“ bedeutet, sondern auch „Zentrum der körperlichen und geistigen Kraft“. Hierzulande muss das Bewusstsein noch wachsen, was der Darm alles kann und was er für unsere Gesundheit bedeutet: Im Darm werden nicht nur die Nährstoffe verdaut und aufgenommen, hier ist auch unser intestinales Immunsystem zuhause. Ebenso ist im Darm das enterische Nervensystem lokalisiert, das als zweites Gehirn bzw. Bauchhirn uns u.a. unsere Intuition, das sogenannte Bauchgefühl vermittelt.

Fünf Kriterien für „Darmgesundheit“

Der Begriff Darmgesundheit findet sich in jüngster Zeit vermehrt nicht nur in populären sondern auch in wissenschaftlichen Texten. Eine Definition, wie der Begriff wissenschaftlich verstanden und wie die Darmgesundheit eines Menschen gemessen werden kann, stand bislang aus. Ein Experten-Komitee hat jetzt fünf Hauptkriterien für „Darmgesundheit“ definiert:
Ein gesundes Verdauungssystem zeichnet sich zum einen durch das Fehlen von intestinalen Krankheiten und zum anderen durch eine wirksame Aufspaltung und Resorption der Nahrung aus. Ein darmgesunder Mensch besitzt darüber hinaus eine normale und stabile Darmflora, einen wirksamen Immunstatus und befindet sich in einem allgemeinen Zustand des Wohlbefindens.

Wachsendes Verständnis als Basis für Therapie und Prävention

In Europa wird der Darm meist als reines Verdauungsorgan betrachtet, das funktionieren muss. Themen wie Verdauung und Stuhlgang werden als peinlich empfunden und nur hinter vorgehaltener Hand erwähnt. Der Darm wird tabuisiert, und Probleme auch beim Arzt häufig genug verschwiegen. Dabei beschäftigt die Darmgesundheit große Teile der Bevölkerung tagtäglich:
etwa 10% leiden am Reizdarmsyndrom, 15% unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten und 20% unter chronischer Obstipation. Die steigende Zahl an funktionellen und organischen gastroenterologischen Krankheiten hat die Darmgesundheit jüngst stärker ins Bewusstsein der Mediziner gerückt. Denn die Darmgesundheit und das wachsende Verständnis dafür, wie sie verbessert und erhalten werden kann, bieten neue Ansätze für die Prävention von Krankheiten. Aktuell ist die medizinische Forschung noch auf die Therapie von gastrointestinalen Erkrankungen fokussiert, dabei wäre Prävention doch so wichtig.
Was auf jeden Fall hilft, sind regelmäßige Bewegung, die Vermeidung von chronischem Stress und eine gesunde Ernährung. Ebenso trägt der Verzehr von bestimmten Prä- und Probiotika zum Erhalt der Darmgesundheit bei.

Ich informiere Sie gerne darüber, was ich für Sie tun kann, um Ihre Darmgesundheit zu unterstützen!
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(* Elke Goldmann ist von der deutschen Gesellschaft für probiotische Medizin DePROM zertifiziert als Fachberaterin für Darmgesundheit)